Mechanische Verhütung mit Diaphragma

Diaphragma VerhütungDas Diaphragma ist ebenfalls eine Barrieremethode zur Schwangerschaftsverhütung. Im Gegensatz zu Kondom und Femidom isoliert es nicht den Phallus von der Scheide, sondern wird am Muttermund angesetzt und verhindert, dass die Spermien eine Eizelle erreichen. Hierdurch wird die Gefahr einer Schwangerschaft mit einem Pearl-Index von 1-20 zwar gemindert, das Risiko einer Übertragung von Infektionen besteht allerdings weiterhin. Entscheidend ist bei dem Einsetzen von einem Diaphragma zum einen eine gewisse Erfahrung mit der Verhütungsmethode, zum anderen aber sollten zusätzlich Spermizide verwendet werden. Hierzu soll das Diaphragma vor der Einlage mit diesen eingecremt werden. Da Spermien bis zu fünf Tage lang im Körper der Frau überleben können, ist dieser zusätzliche Schutz für eine zuverlässige Verhütung entscheidend.
Zusätzlich sollten Sie das Diaphragma mindestens acht Stunden im Körper belassen. Beachten Sie auch, dass das Diaphragma in unterschiedlichen Größen erhältlich ist. Die Größe ist für den Sitz und damit für die Verhütungssicherheit entscheidend und sollte deshalb mit dem Gynäkologen besprochen werden. Das Diaphragma muss außerdem erneut angepasst werden, sollten Sie mehr als fünf kg zu- oder abnehmen. Falten Sie das Diaphragma beim Einführen zusammen, es wird sich am Muttermund wieder zu seiner halbrunden Form entfalten und eine Barriere für die Spermien bilden. Weitere Informationen über diese Barrieremethode erhalten Sie von Ihrem Gynäkologen.

 

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Bilder mit freundlicher Unterstützung des Verhütungs- und Abtreibungsmuseums in Wien: www.muvs.org

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