Geschlechtskrankheit HIV

HIV (AIDS) – Übertragung und Statistik der Geschlechtskrankheit

HIV HIV (Humanes Immundefiziens-Virus) ist eine Geschlechtskrankheit, die trotz aller Risiken als schwer übertragbar gilt. 90 % der Ansteckungen erfolgen über ungeschützten Geschlechtsverkehr, als weitere Gefahr kommen infizierte Spritzen in Betracht. Rund 57.000 Männer und ca. 13.000 Frauen leben in Deutschland mit der GeschlechtskrankheitHIV (AIDS) [1]. Während einer Schwangerschaft kann die Erkrankung auf das Ungeborene übertragen werden. Voraussetzung für eine Infizierung ist der Kontakt der so genannten „Eintrittspforte“ (Schleimhäute der Geschlechtsorgane, blutende Wunden) mit genügend infektiöser Körperflüssigkeit (Blut, Samen- und Scheidenflüssigkeit, Flüssigkeitsfilm der Darmschleimhaut). Die einzige Verhütungsmethode die vor dem HIV Virus schützen kann, ist das Kondom.


HIV (AIDS) – Symptome der Geschlechtskrankheit zu Beginn

Der Verlauf dieser Geschlechtskrankheitwird in vier Phasen unterteilt. In der akuten Phase I können 2-6 Wochen nach der Infizierung mit HIV grippeähnliche Symptome auftreten, sowie Durchfall, Gelenkschmerzen, Gewichtsverlust oder Geschwüre in der Mundschleimhaut. Diese können 4-6 Wochen anhalten und bleiben aufgrund der schwachen Beschwerden meist unerkannt. Eine antivirale Behandlung der GeschlechtskrankheitHIV kann das Immunsystem stärken.Die Latenzphase (II) kann 6-12 Wochen nach Ansteckung erfolgen und bis zu 10 Jahre anhalten. In dieser Zeit verändern sich schleichend die Blutwerte und der Stoffwechsel, sodass es zu Fetteinlagerungen im Gesicht, am Bauch und an den Beinen kommen kann.


HIV (AIDS) – Symptome der Geschlechtskrankheit im Verlauf und Behandlung

HIV AnsteckungIn der 3. Phase, auch „Aids Related Complex“ (ARC) genannt, treten ähnliche Symptome wie in Phase I auf. Die Viren zerstören zunehmend gesunde Zellen, das Immunsystem beginnt, infizierte Zellen gleichermaßen zu zerstören. Ohne medikamentöse Behandlung der GeschlechtskrankheitAIDSkommt es zu einem schweren Immundefekt. Je länger dieser andauert, desto wahrscheinlicher ist der Ausbruch der eigentlichen AIDS-Erkrankung (Phase IV). Zum Schluss entwickeln sich AIDS-definierende Erkrankungen, wie Tuberkulose, Lungenentzündung, Pilzinfektionen der oberen Atemwege, Tumore oder Gebärmutterhalskrebs. Bei gesunden Menschen sind diese Erkrankungen behandelbar, bei HIV-Patienten führen sie zum Tod. Je früher und konsequenter die Geschlechtskrankheit behandelt wird, desto länger kann der Tod des Patienten hinausgezögert werden – teilweise sogar um Jahrzehnte.

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